Erbrecht

Als Rechtsanwalt berate ich meine Mandanten zu allen Fragen hinsichtlich der Testamenterrichtung, der Erbeinsetzung, der Enterbung, des Pflichteilrechts, der Erbschaftsausschlagung sowie der gesetzlichen Erbfolge.

Sie möchten Ihren Nachlass regeln?

Ich biete Ihnen als Anwalt Rechtsbeistand in Form einer umfassenden Beratung bei der Formulierung Ihres letzten Willens und zeige Ihnen auf, welche Verfügungen von Todes wegen zulässig und wirksam getroffen werden können und welche Konsequenzen mit den von Ihnen testierten Verfügungen verbunden sind.

Sie haben nach einem Todesfall in der Familie Fragen zum Nachlass?

Gerne berate ich Sie zu Ihren Fragen hinsichtlich Ihrer Stellung als möglicher Erbe, Alleinerbe oder Miterbe bzw. zu bestehenden Pflichtteilsansprüchen und der Möglichkeit der Erbausschlagung bei überschuldetem Nachlass.

Das Erbrecht ist im allgemeinen nicht das, womit man sich gerne auseinandersetzt. Denn es gilt den letzten Willen zu regeln. Wer mag für sein eigenes Ableben schon gerne vorsorgen oder gar daran denken? Und es geht auch darum festzulegen, wer erben soll. Das ist nicht immer leicht umzusetzen. Denn eine Erbeinsetzung kann eine Enterbung mit sich bringen. Die Errichtung eines Testaments sollte daher durchdacht und besonnen angegangen werden.

Ein Testament kann in Deutschland jede testierfähige Person errichten. Testierfähig ist grundsätzlich jede Person, die uneingeschränkt geschäftsfähig ist. In einem Testament können nur bestimmte Verfügungen getroffen werden. Dies sind letztwillige Verfügungen, wie Erbeinsetzung, Auflagen und Vermächtnis. Andere Verfügungen, die nicht ein Vermächtnis, eine Auflage oder eine Erbeinsetzung betreffen, können in einem Testament nicht wirksam getroffen werden. Das Gesetz sieht vor, dass der Erblasser, also die Person, die ein Testament errichten will, ihren letzten Willen handschriftlich fixiert und testierfähig sein muss. Ein Testament kann deshalb nur jemand errichten, der uneingeschränkt geschäftsfähig und dazu in der Lage ist, seinen letzten Willen handschriftlich zu Papier zu bringen.

Ein Testament ist nicht auf immer bindend. Es kann ohne Weiteres widerrufen werden. Sie als Erblasser können ihr Testament z.B. durch Errichtung eines neuen Testaments, durch Vernichtung des Testaments oder durch Herausgabeverlangen des hinterlegten Testaments widerrufen.

Ausschließlich Ehegatten ist es möglich, ein gemeinschaftliches Testament zu errichten. Die Rede ist von einem Ehegattentestament, auch Berliner Testament genannt.

Grundsätzlich muss niemand eine letztwillige Verfügung von Todes wegen treffen. Denn ohne eine solche Regelung richtet sich die Erbfolge nach dem Gesetz. Die gesetzliche Erbfolge basiert auf dem System der Abstammung. Daher sind grundsätzlich die nahen Verwandten vor den entfernten Verwandten als gesetzliche Erben berufen.

Immer dann, wenn ein Testament existiert, stellt sich die Frage, ob ein gesetzlicher Erbe durch die letztwillige Verfügung von Todes wegen ganz oder teilweise enterbt wurde. Bei Eintritt des Erbfalls können dann Pflichtteilsrechte bzw. Pflichtteilsergänzungsansprüche relevant werden. Schon allein aufgrund des grundsätzlich in Betracht kommenden Pflichtteilsrechts, ist es stets ratsam, sich vor der Testamentserrichtung oder auch als potentieller Erbe rechtlich beraten zu lassen.