Schadenersatzrecht

Schadenersatzrecht

Mein Tätigkeitsschwerpunkt auf dem Rechtsgebiet des Schadenersatzrechts ist die Geltendmachung und Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen aus Verkehrsunfällen. Nach einem Unfall leiste ich meinen Mandanten außergerichtlichen sowie gerichtlichen Rechtsbeistand als Anwalt. Hierzu zählen insbesondere die Sachverhaltsaufklärung, die Ermittlung aller in Betracht kommender Schadenersatzansprüche sowie die Geltendmachung dieser Ansprüche gegenüber dem Unfallverursacher, dem Fahrzeughalter und dessen Haftpflichtversicherung. Sollte der Unfallverursacher bzw. dessen Kfz-Haftpflichtversicherung nicht freiwillig den geschuldeten Schadenersatz leisten, so vertrete ich als Rechtsanwalt die Interessen meiner Mandanten nach Prüfung der Erfolgsaussichten im Klagewege vor Gericht. Regelmäßig nehme ich als Anwalt Verhandlungstermine in Verkehrsunfallsachen vor den Amtsgerichten in Velbert, Ratingen, Essen, Wuppertal und Düsseldorf für meine Mandanten wahr. Die Zuständigkeit des jeweiligen Gerichts wird oft durch den Unfallort bestimmt, da grundsätzlich das Gericht zuständig ist, in dessen Gerichtsbezirk sich der Unfall ereignet hat.

Das Schadensersatzrecht ist ein breit gefächertes Rechtsgebiet, welches dem Grunde nach Geschädigten dazu verhelfen soll, schadlos gestellt zu werden. Dies erfordert im Zweifel die Inanspruchnahme gerichtlicher Hilfe. Denn immer dann, wenn die Gegenseite berechtigte Ansprüche, seien es Sachverständigenkosten, Rechtsanwaltskosten, Reparaturkosten, Schmerzensgeldansprüche oder sonstige erstattungsfähige Kosten, welche im Zusammenhang mit einem Unfall stehen, ablehnen, ist die Entscheidung eines Gerichts erforderlich. In solchen Fällen wird oftmals nur eine Klage gegen die gegnerische Kraftfahrthaftpflichtversicherung zur Durchsetzung des Schadensersatzanspruchs führen. Als Unfallbeteiligter oder auch nur als Unfallgeschädigter sind Sie gut beraten, einen Anwalt zu konsultieren. In einem Gespräch können alle Fragen zum Schadenersatz und das weitere Vorgehen beantwortet werden.

Erfahrungsgemäß ist es Unfallgeschädigten ohne kompetenten Rechtsbeistand kaum möglich, sämtliche in Betracht kommende Schadensersatzansprüche zu erkennen und diese gezielt durchzusetzen. Denn der juristische Laie ist außerstande, die Vielzahl der in Betracht kommenden Ansprüche zu überblicken. Dies ist der Versicherung auf der Gegenseite recht und lieb. Denn ein unerfahrener Geschädigter, der sich selbst um die Schadenregulierung bemüht, wird nur die Ansprüche geltend machen, die offensichtlich sind wie z.B. Reparaturkosten, Sachverständigenkosten und Schmerzensgeld. Auf weitergehende Schadenersatzpositionen, die grundsätzlich auch zu erstatten sind, wird Sie die gegnerische Versicherung höchstwahrscheinlich nicht hinweisen. Des Weiteren müssen Sie damit rechnen, dass bei der Abwicklung eines Unfallschadens berechtigte Forderungen gekürzt oder gar die Erstattungsfähigkeit einzelner Ersatzansprüche schlicht geleugnet werden. Geschädigte, die selbst in die Schadenregulierung eintreten, verkennen oftmals, dass es sich bei der Versicherung des Unfallverursachers um den Gegner handelt. Dies wiederum führt nicht selten dazu, dass man als Unfallgeschädigter unbewusst seine Ansprüche in die Hand des Gegners gibt und somit einer Übervorteilung Tür und Tor öffnet. Jedem Ersatzberechtigten muss klar sein, dass er für die ersatzpflichtige Versicherung kein Kunde, sondern ein Anspruchsteller ist, der Geld kostet. Versicherungen wollen möglichst viel verdienen und dementsprechend möglichst wenig in einem Schadensfall zahlen. Ihre Ansprüche aus einem Unfall stellen für die Versicherung eine wirtschaftliche Last dar. Es ist also keinesfalls so, dass die Versicherung ein Interesse daran hat, alle in Betracht kommenden Schadenpositionen widerstandslos zu erstatten. Das grundsätzliche Ziel der Versicherung wird es sein, möglichst billig den Unfallschaden abwickeln. Dieses Ziel lässt sich am ehesten erreichen, wenn sich ein unfallgeschädigter Laie selbst direkt an die gegnerische Versicherung zur Schadenregulierung wendet. Sie haben nach einem Unfall nichts zu verschenken. Deshalb sollten Sie Rechtsrat einholen und sich bei der Geltendmachung Ihrer Ersatzansprüche anwaltlich vertreten lassen.